Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!
Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!
| DER MANN WO GAR KEIN FELD HAT UND GANZ VIEL TOLLE SACHEN KANN |
Wir befinden uns kollektiv in Schutzhaft. Dies hemmt die Ansteckungen mit SARS-CoV-2 und auch die Umvolkung. Bundes- und Landesregierung haben uns vor einem Virus, das eine Erkrankung der Atemwege verursacht, in Schutz genommen. Jetzt kann sich auch jeder grippal Infizierte endlich von seinem Infekt erholen und muss sich von Arbeitskollegen nicht mehr sagen lassen, man müsse sich wegen eines grippalen Infektes mit 40 Grad Fieber nicht krank schreiben lassen, weil dies gegenüber den Arbeitskollegen rücksichtslos wäre und dem Unternehmen schaden würde. Ein Küchenhelfer kann von Home Office sowieso nur träumen.
Diejenigen, die vor jeder Fernsehkamera geheuchelt hätten, Bürger eines sozialen Rechtsstaates zu sein, in Wirklichkeit aber selbst behinderte Arbeitslose beschimpften, haben jetzt Angstschweiß auf der Stirn und fühlen den Tod im Nacken — zu Recht. Allzu oft ist dieses völkerrechtliche Subjekt nur ein sozialer Rechtsstaat des Aufrufs, der Vorschrift, Behauptung und zeitweiligen Notwendigkeit. Wer stets gehorcht und malocht und nichts erwartet, ist der Beste. Wer das Gute und das Richtige sucht, jagt Geister. Bundes- und Landesregierung haben offensichtlich erkannt, dass das Volk die Volkswirtschaft erarbeitet aber nicht von ihr verarbeitet wird und auch kein nimmer versiegendes Füllhorn allen Arbeitsmaterials ist, von dessen ewigem Schauer private Unternehmer immerdar begossen und erquicket werden. Die jetzt getroffenen Maßnahmen sind notwendig, weil SARS-CoV-2 gefährlicher ist als die üblichen Influenzaviren und mehr Menschen tötet als diese. Trotzdem müssen Menschen auch vor diesen geschützt werden. Es kann nicht sein, dass sie Gesundheit für Einkommen verkaufen und mit schweren Infekten erwerbstätig sein sollen.
Ich verdanke der COVID-19-Pandemie seit dieser Woche ein traumhaft freies und abenteuerliches Würzburg ohne das rülpsende Gebrüll der dominanten Studenten und das gellende Gelächter der angehängten Studentinnen. Niemand mehr wirft Glasflaschen auf die Straßen und gefährdet mit weit versprengten Glasscherben den Straßenverkehr. Auch die dissertierenden Promoventen fehlen.
| Alle Urheberrechte bei Michael Feldmann | Seiteninhalt zuletzt geändert 21.08.2025 |