Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!
Pfui! Nicht anfassen! Pfoten weg! Crinum Latifolium ist giftig und wurde bereits gegossen und gefüttert. Für alles Andere benutzen Sie bitte die Toilette oder den Mülleimer!
| DER MANN WO GAR KEIN FELD HAT UND GANZ VIEL TOLLE SACHEN KANN |
Sie sind die wichtigste Nahrungsquelle des Elches, der sich diesen Lebensraum bald zurückerobern wird. Aber so was von. Ich mache mir nur Sorgen darüber, ob er mit seinem breiten Geweih durch die engen Gassen der Innenstadt passen wird. Wenn nicht, bleibt sie halt dem Auerochsen vorbehalten. Hm, man müsste den Wildwechsel von Ochs und Elch dann am Röntgenring koordinieren. Die dürfen nur nicht über den Domplatz laufen. Der ist nämlich so glatt, dass sie ausrutschen und sich die Läufe brechen würden. Naja, krieg mer scho hin. Aber aufpassen müssen s' schon. Wenn's Pech ham, frisst sie der Wolf. Wenn der mitkriegt, dass die hier rumlaufen, ist der gleich mit seiner ganzen Family da. Und dann geht dieses Gejaule wieder los! Das Wichtigste aber ist, dass der Büffel in den Ringpark zurückkehrt, von wo ihn Studenten vor rund 5000 Jahren mit ihrem Grölen und Rülpsen vertrieben haben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er sich auch an den auf dem Boden verstreuten Glasscherben verletzt hat. Vielleicht wollten die Studenten auch dauernd auf ihm rumreiten, was ihm auf Dauer zu blöd war.
Überhaupt ist es viel zu gefährlich, Menschen außer Haus zu lassen. Viel zu groß ist die Gefahr, einen bleibenden Schaden zu erleiden, wenn man einem Menschen begegnet, den man nicht mag, und auch noch denken zu müssen, wenn man von ihm auch noch angesprochen wird. Verheerend die Gefahr, sich zu verletzen. Schier unberechenbar die Gefahr, irgendwann einmal irgendwelche Widrigkeiten begehen zu können. Und gänzlich vernichtend die Gefahr, die unmögliche Garderobe unförmiger Menschen gewahren zu müssen. Der Mensch sollte sowieso aus Dorf und Stadt entfernt werden. Er kann mit nichts vernünftig umgehen, nutzt alles ab und macht alles kaputt. Straßen, Plätze und Häuser blieben unbegrenzte Zeit schön und ganz, wenn man den Menschen nicht darauf und darein ließe. Würzburgs Straßen erbeben jetzt nicht mehr unter dem Getrampel und Gestampfe des Gesocks und dem Geschiebe und Gewalze der tonnenschweren Fahrzeuge. Gut, Kinder, Schüler und Studenten wiegen nicht viel, treten aber am meisten.
| Alle Urheberrechte bei Michael Feldmann | Seiteninhalt zuletzt geändert 21.08.2025 |